Welches Holz bei Neubauten:
Wer heute ein Fachwerkhaus bauen will, der steht früher oder später vor der Frage, für welches Holz er sich entscheiden soll.
Die traditionellen Fachwerkhäuser unserer Vorfahren wurden in Eiche gebaut. Aber dieses Holz war schon vor 300 Jahren teuer, weshalb auch Fichte/Tanne verwendet wurde. Heutzutage gibt es, auch auf Grund der extrem langen Trocknungszeit von ca. 1 Jahr pro Zentimeter, kaum noch richtig abgelagerte Eiche. Bei der Verwendung von "nasser" Eiche bzw. minderwertigeren Baustoffen besteht die Gefahr, dass das Holz zu starker Rissbildung und Verdrehung neigt. Da im Trocknungsprozess starke Kräfte wirken kann es mitunter soweit führen, dass der Klinkerstein aus dem Gefache gedrückt wird.
Als Alternative zur Eiche findet die nordamerikanische Douglasie (Nadelholz) immer mehr Liebhaber. In technisch getrocknetem Zustand (Kammertrocknung - 4 bis 6 Wochen) ist Douglasie sehr hart - man bekommt sprichwörtlich "keinen Nagel mehr hinein". Auf Grund des Preisvorteils und der Haltbarkeit wird sie mittlerweile sogar für Eisenbahnschwellen gebraucht. Leider weist Douglasie nach der technischen Trocknung teilweise deutliche Risse auf.
Arbeitet man im sichtbaren Bereich, ist heutzutage die Verwendung von BSH-Leimholz zu empfehlen. Dieses ist durch die aufwendige Bearbeitung von hervorragender Qualität.
Baumstämme werden zu Brettern geschnitten und getrocknet. Die guten Elemente der Bretter werden miteinander zu einem neuen langem Brett verleimt. Viele dieser Bretter werden wiederum zu einem neuen Balken verleimt. Anschließend wird dieser neu gewonnene Balken gehobelt.
Das Ergebnis: Ein Holzbalken, der sich kaum biegt, dreht oder reißt. Ein hervorragender Baustoff sowohl im Außenbereich und hervorragende Basis für alle maßgenauen, nachfolgenden Arbeiten (z.B. Fenster- und Türen). Gegen UV-Strahlung ist wie bei allen Hölzern eine farbpigmentierte Schutzlasur zu empfehlen!
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Qualität des Abbundes:
Alle unsere Fachwerkhäuser werden millimetergenau auf der modernsten, lasergesteuerten CNC-Abbundanlage (Hundegger K2: Baujahr 2007, 5 Achsen) gefertigt. Damit ist ein vollautomatischer Zuschnitt sowie die Bearbeitung von Holz mit Querschnitten von 20×50 mm bis 300×450 mm möglich.
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